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Die
heutige Zitadelle m die zw. 1176 und 1207 vom legendären Saladin
begonnen und von dem Wesir Baha ed-Din Karakosch beendet wurde.
Ab 1250 diente sie als Residenz der bahritischen (burgi-) Mamelucken-Sultane.
1805 übernahm Mohammed Ali in Kairo die Macht. Nach einer Pulverexplosion
1823 ließ er viele zerstörte Gebäude abreißen, um sie wieder neu
aufzubauen und errichtete die berühmte Mohammed Ali – Moschee, auch
genannt die Alabastermoschee. Die Moschee besteht aus zwei Teilen:
der eigentlichen Moschee und dem Hof, in dessen Mitte der schöne
Reinigungsbrunnen steht. Die Moschee selbst ist ein Werk des grch.
Architekten Youssef Bo(s)chna, der in der Türkei lebte und die Hagia
Sophia in Istanbul als Vorbild nahm. Die im Quadrat angelegte Moschee
wird von einer Hauptkuppel (Durchmesser 21 Meter und Höhe 52 Meter)
gekrönt, die auf vier quadratischen Pfeilern ruht. Die Zitadelle
diente viele Jahrhunderte als Residenz, nahezu uneinnehmbares Bollwerk
und Gefängnis. In der Zitadelle gibt es u.a. ein Militär-,
Polizei - und Kutschenmuseum. Besonders
die Moschee (alleine der Kristallleuchter wiegt über 1 Tonne!) sollten
Sie sich ansehen – sehr groß, alles mit Teppiche ausgelegt; es herrscht
kein Film- oder Fotografieverbot! Hinter
der Moschee haben Sie einen guten Ausblick auf die Stadt (oftmals
leider zu diesig). Sie sehen unterhalb zwei weitere Moscheen;
- links sehen Sie die Sultan
– Hassan – Moschee
(erbaut von 1356 – 1363 Hauptwerk der islamischen Baukunst, mit
einer Fläche von fast 8000 qm)
- rechts sehen Sie die El
– Rifai – Moschee;
diese wurde entworfen von der Prinzessin Koshiar Hanem und 1912
fertig gestellt. Im Innern sind die Mitglieder der Königsfamilie
von Ägypten beigesetzt, von dem Khediven Ismail Pascha bis Faruk
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