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Serabit
el-Khadim ist einer der großartigsten und farbenprächtigsten Landschaften
Ägyptens. Sie liegt ca. 60 km nordöstlich von Abu Rudeis in einem
kaum von Touristen besuchten Trockental.
Auf einer sturmzersausten,
1100 Meter hohen Felskuppe steht die malerische Ruine eines altägyptischen,
pharaonischen Tempel aus dem Mittleren Reich. Er wurde von Snofru
I (4. Dynastie) begonnen und unter seinen Nachfolgern fertiggestellt
(einige Quellen besagen, dass der Tempel aus der Zeit
der 12. Dynastie stammt). Das Heiligtum war Thoth, der kuhköpfigen
Göttin Hathor (der Göttin der Liebe und des Todes und Herrin des
Türkis- und Amethystlandes) und dem lokalen Gott Sopdu
(dem Herrn des Ostens) geweiht.
Unterhalb des Tempels
fallen zahlreiche mit Inschriften versehene Felsen auf. Dort befanden
sich schon in prähistorischer Zeit (4700 v.Chr.) Kupferschmelzstätten
der Timna -Kultur.
Zur Pharaonenzeit wurde
hier nach Malachit und Türkis geschürft.
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