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Deutsches
Engagement für humanitäre Hilfe und Wiederaufbau ©
Auswärtiges Amt
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Die
deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Afghanistan war mit dem
Einmarsch der sowjetischen Truppen im Jahr 1979 eingestellt worden.
Seitdem hatte sich Deutschland auf die Leistung humanitärer
Hilfe beschränkt. Nach dem Fall des Taliban-Regimes steht nun
der Wiederaufbau des Landes im Mittelpunkt. Bundesaußenminister
Fischer nannte als Schwerpunkt der deutschen Wiederaufbaubemühungen
die Wiederherstellung von Bildungseinrichtungen, Verwaltungsinfrastruktur,
die Einbeziehung von Frauen und Mädchen in den Aufbau der afghanischen
Zivilgesellschaft und Aufbau und Beratung von politischen Institutionen.
Auf der Tokioter Geberkonferenz, die im Januar 2002 stattfand, hat
die Bundesregierung Wiederaufbauhilfe in Höhe von 340 Mio.
EUR für die nächsten vier Jahre für Afghanistan zugesagt.
Im Jahr 2002 wurden statt den zugesagten 80 Mio. EUR Wiederaufbauhilfen
in Höhe von 142 Mio. EUR geleistet.
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