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Entsendung
deutscher Streitkräfte nach Afghanistan
© Auswärtiges
Amt
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Am
22. Dezember 2001 stimmte der Deutsche Bundestag der Entsendung
deutscher Streitkräfte zur Umsetzung der Resolution 1386 des
Sicherheitsrats der Vereinten Nationen mit großer Mehrheit
zu. Es wurde eine Internationale Friedenstruppe ISAF in die Region
Kabul entsandt. Deutschland hatte zusammen mit den Niederlanden
die Führung von ISAF III von Februar bis August 2003 inne .
Mit der VN-Sicherheitsratsresolution 1510 vom 13. Oktober 2003 wurde
das Mandat für ISAF um weitere zwölf Monate verlängert
und gleichzeitig geografisch erweitert.
Auf Vorschlag der Bundesregierung hat der Bundestag am 24. Oktober
2003 daraufhin beschlossen, dass die afghanische Regierung bei der
Umsetzung der Bonner Vereinbarung zusätzlich durch ein verstärktes
ziviles und militärisches Engagement in der Region Kundus im
Nordosten Afghanistans unterstützt werden soll. Bis zu 450
Bundeswehrsoldaten können dorthin entsandt werden. Insgesamt
sind für den Einsatz in Afghanistan somit bis zu 2250 Soldaten
vorgesehen.
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