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Die
Französin Naim Ziai, die zu den ersten Europäerinnen gehörte
die einen Afghanen heiratete, gründete 1946 die Frauengesellschaft
"Women`s Welfare Society". Ein Jahr später wurde
diese Einrichtung an das Staatswesen angeschlossen und 1959 arbeitete
sie unter der Aufsicht des Erziehungsministers. Diese Einrichtung
machte sich besonders als Aufgabe, verheirateten Frauen unabhängig
des Alters, eine vernünftige Schulbildung in Hauswirtschaftslehre,
Hygiene und Kinderpflege zu gewährleisten. Außerdem machte
es diese Frauengesellschaft den Frauen möglich, eine Berufsausbildung
zu Kindergärtnerinnen, Sozialarbeiterinnen, Friseurinnen, Schneiderinnen
anzufangen und Kurse in Handarbeit und Schreibmaschine anzufangen.
1957 richtete die Frauengesellschaft mit internationaler Unterstützung
ein Kindergarten ein, welches als Vorbildkindergarten betrachtet
werden sollte. Ferner setzte sich diese Organisation für bedürftige
Frauen ein, um für ihre handwerklichen Arbeiten Käufer
zu finden, wobei ihnen Aufträge vermittelt wurden.
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