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Der
M.K. von Gohar Schad war eine herausragende Leistung der Timuriden
in Herat. Begonnnen um das Jahr 1417 umfasste der Komplex eine Freitagsmoschee,
eine Koranschule (Madressa) und ein Mausoleum. Sie war mit hervorragender
Mosaikziegelarbeit (Glasurziegelarbeit) und von 30 Mineretten umgeben
und festlich geschmückt. Nachdem der Komplex Herats turbulente
Geschichte überlebt hatte, wurde er 1885 von den Briten mit
Dynamit in die Luft gejagt, um für den Fall eines russischen
Angriffs auf Afghanistan ein klares Schussfeld zu schaffen. Nur
das Mausoleum Gohar Schad, 5 Mineretten und eine Madressa wurden
davon verschont. Sie wurden jedoch später von Erdbeben und
der sowjetischen Bombardierung beschädigt.
Die Glasziegelarbeiten, die vom Reisenden Robert in den 30- ziger
Jahren des 19. Jahrhundert detailliert beschrieben worden sind,
sind fast völlig verschwunden. Die fast nackten, bloßen
Minarette ragen wie Schornsteine in den Himmel. Der vom bläulichen
Ziegeln umgebene Dom des Gohar Schad Mausoleum, steht mit dem Stumpf
seines verbliebenen Minarett alleine - gegenüber den vier Mineretten
des Sultans. Die Mauer, die das MK umgibt, wurde inzwischen repariert.
Als Teil der Restaurierung der Stätte wurden über 9000
Bäume gepflanzt und die Bewässerungskanäle erneuert.
Arbeiten zur Stabilisierung der übrig geblieben Minarette werden
fortgesetzt.
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