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Restaurationen

  • Mausoleum des Sufiten Khoja Nazammudin Armani
    Es handelt sich um das ca. 500 Jahre alte Mausoleum des Sufiten Khoja Nazammudin Armani, welches während der sowjetischen Invasion durch einen Bombentreffer schwer beschädigt wurde. Das Kuppeldach ist fast völlig zerstört. Von den wertvollen Kacheln sind Reste erhalten.Ausserhalb des Gebäudes befinden sich mehrere wertvolle, bemerkenswert gut erhaltene Grabsteine aus der Timuridenzeit.
    Die Grabstätte wird bis heute von der Bevölkerung hoch verehrt. Besonders an religiösen Festtagen finden sich zahlreiche Besucher ein. Zwei sufitische Mönche leben dort, bemühen sich mit ihren sehr bescheidenen Mitteln um die Erhaltung und pflegen sufitische Religiösität.
    Die Bundesrepublik Deutschland stellte 15.000 US-Dollar zur Verfügung. Damit konnte das Kuppeldach geschlossen und die Grabsteine in den Innenraum verbracht werden, so dass sie, vor der Witterung geschützt, wie das Gebäude der Nachwelt erhalten bleiben könnten.

  • Mushalla Komplex von Gohar Schad
    Eine herausragende Leistung der Timuriden in Herat. Begonnnen um das Jahr 1417 umfasste der Komplex eine Freitagsmoschee, eine Koranschule (Madressa) und ein Mausoleum. Sie war mit hervorragender Mosaikziegelarbeit (Glasurziegelarbeit) und von 30 Mineretten umgeben und festlich geschmückt. Nachdem der Komplex Herats turbulente Geschichte überlebt hatte, wurde er 1885 von den Briten mit Dynamit in die Luft gejagt, um für den Fall eines russischen Angriffs auf Afghanistan ein klares Schussfeld zu schaffen. Nur das Mausoleum Gohar Schad, 5 Mineretten und eine Madressa wurden davon verschont. Sie wurden jedoch spätrer von Erdbeben und der sowjetischen Bombardierung beschädigt.
    Die Glasziegelarbeiten, die vom Reisenden Robert in den 30- ziger Jahren des 19. Jahrhundert detailliert beschrieben worden sind, sind fast völlig verschwunden. Die fast nackten, bloßen Minarette ragen wie Schornsteine in den Himmel. Der vom bläulichen Ziegeln umgebene Dom des Gohar Schad Mausoleum, steht mit dem Stumpf seines verbliebenen Minarett alleine - gegenüber den vier Mineretten des Sultans. Die Mauer, die das MK umgibt, wurde inzwischen repariert. Als Teil der Restaurierung der Stätte wurden über 9000 Bäume gepflanzt und die Bewässerungskanäle erneuert. Arbeiten zur Stabilisierung der übrig geblieben Minarette werden fortgesetzt.

  • Freitagsmoschee
    Diese Moschee von Herat ist einer der größten architektonischen Juwelen Afghanistans und wurde vom Sultan 1200 auf dem Boden einer früheren zerstörten Moschee errichtet. Die Moschee folgt dem vier typischen Toröffnungen (iwan), welche einen zentralen Hof einfassen, der fast 100 qm Fläche hat/aufweist. Von der alten Ghorid-Struktur ist inzwischen sehr wenig vorhanden. Ausgenommen ist ein Portal, südlich des Haupteingangs, welche Inschriften des Sultans trägt (gewidmet dem Sultan) und mit Blumenmotiven auf Ziegelsteinen dekoriert ist.
    Die Moschee wurde unter den Timuriden erweitert und mit hochwertigen Glasziegeln ausgestattet/versehen. Deren Zustand verschlechterte sich über die Jahrhunderte bis 1943 ein umfangreiches Restaurationsprogramm begonnnen wurde. Die alte Glasziegelwerkstatt wurde wieder eröffnet und die Moschee langsam mit blenden/Mosaiken dekoriert. Die Glasziegelwerkstatt setzt diese Tradition fort und wird von der UNESCO von der Gesellschaft für die Bewahrung des afgh. Kulturerbes und der Bundesrepublik Deutschland unterstützt.
    Ein großer Bronzekessel (Saft für Gläubige) aus dem Jahre 1375, der früher im Hof stand, wurde inzwischen unter der östlichen Arkade aufgestellt, wo er als riesiges Spendengefäß dient.

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Internation Projekt - Freitagsmoschee in Herat spacer  
 
 
 

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