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Selbst
dem, der die Pracht der Küstenlandschaft am Mittelmeer mit ihren
reizvollen Bergkonturen und Farbengemisch kennt, ist Algier, die
Terrassenstadt, ein überraschend grandioses Bild, wie sie da am
Nordabhang des nordalgerischen Randgebirges im wuchtigen Aufbau
lagert, überragt von den Wällen der Kasba.
Von blühenden Ortschaften, schönen Villen mit üppig gründenden Gärten
umgeben, bildet die Stadt ein riesiges Dreieck, das in dem am Meere
gelegenen europäischen Viertel seine breiteste Basis hat, dann immer
schmaler werdend, zu der maurischen Stadt in engen gewundenen Gassen
den Hügel hinaufsteigend und oben an der alten Burg der Deis (jetzt
eine Kaserne) seine Spitze erreicht.
Es ist in diesem Stadtbilde und Stadttreiben ein wundersames Gemisch
von französischer und maurischer Eleganz. Schon von weitem erkennt
man das glorreiche Überwiegen der französischen Zivilisation über
das in die engen dunklen Gassen gebannte Muslimwesen. Es zeigt sich,
dass die Grande Nation hier ganze Arbeit getan und Algier zur französischen
Großstadt umgewandelt hat.
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