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| Landschaft |
Das Tassili
n'Ajjer, das sich von der südöstlichsten Ecke Algeriens bis hinein
nach Libyen erstreckt, bietet eine der phantastischsten Felslandschaften,
die man sich vorstellen kann. Das Tassili n'Ajjer bedeutet "Plateau
der Flüsse", aber seit Jahrtausenden gibt es dort keine Flüsse
mehr. Übrig geblieben sind riesige Schluchten oder breite Täler, in
denen früher das Wasser rauschte, und ein paar Gueltas, Wasserstellen
in den Felsen, in denen sich nach Regenfällen ein gewisser Wasservorrat
hält. Die Hochebene selbst bildet über große Strecken eine geschlossene,
ziemlich ebene Fläche. An ihren Rändern allerdings und auch in zahlreichen
Plateau-Einschnitten und Schluchten öffnen sich grandiose Szenerien,
wahre Städte aus Stein mit riesigen Felsquadern, Türmen und Pfeilern,
Straßenschluchten, Gassen und Plätzen, Terrassen und Innenhöfen. Die
hier entstandenen Felsklüfte und Einschnitte wurden durch Sickerwasser
und Erosion in Jahrmillionen Jahren erweitert, Sand und Wind bearbeiteten
den weichen Sandstein und schliffen ihn zu grotesken Formen. So zeigt
sich das Massiv heute als zernagtes Felslabyrinth, in dem man sich
ohne Führer unweigerlich in kürzester Zeit verirren würde. Winzig
klein wirkt der Mensch, der sich durch dieses gigantische Chaos bewegt. |
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| (Foto
01 / 05) |
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phantastische
Landschaft |
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