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Sanitäre
und hygienische Verhältnisse
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Die
Häuser verfügen in der Regel über Stadtwasseranschluss
und Sickergruben. Das Leitungswasser ist nicht trinkbar. In Flaschen
abgefülltes Trinkwasser ist überall erhältlich.
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Welche
Krankheiten sind vorherrschend?
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Die
häufigsten Krankheiten sind Virusinfektionen und fiebrige Erkrankungen,
Erkältungen, Dysenterien, Hepatitis A+B und Amöbenerkrankungen.
Parasitenbefall, besonders bei Verzehr von nicht sorgfältig
gereinigtem auf lokalen Märkten gekauftem Obst und Gemüse
ist nicht auszuschließen.
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Welche
Impfungen werden vom Gastland zur Einreise zwingend vorgeschrieben?
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Keine
vorgeschriebenen Impfungen. Reisende aus Gebieten, in denen Gelbfieber
auftritt, müssen gültige Gelbfieberimpfungen nachweisen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt folgende Impfungen:
- Standardimpfungen (Tetanus,
Polio, Diphtherie, Kinder: Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten,
HIB)
- Hepatitis A + B
- Meningitis
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Wie
ist die ärztliche Betreuung?
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Ärztliche
und zahnärztliche Betreuung sind zufrieden stellend bis gut.
Alle (in den den Kliniken) Ärzte sind englischsprachig (es
gibt aber auch einige deutschsprachige Ärzte).
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Krankenhäuser
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Es
gibt in Saudi-Arabien eine Reihe moderner Privatkrankenhäuser.
Personelle Ausstattung, Hygiene und Pflege sind zufrieden stellend.
Gegen die Durchführung von Not- und Routineoperationen am Ort
bestehen keine Bedenken. Dies gilt auch für Entbindungen.
Einige
Krankenhäuser:
- Al Salama Hospital
- Erfan Hospital
- Ghassan N. Pharaon Polyclinic
- Saudi American Clinic
- Saudi-German-Hospital
- Sulaiman Fakeeh Hospital
- United Doctors Hospital
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Operationen
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Grundsätzlich
keine Bedenken, natürlich ist das jedem selbst überlassen!
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Entbindungen
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Entbindung im Gastland ist unbedenklich.
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Medikamente
/ Homöopathische Mittel
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Die
Mitnahme bestimmter Medikamente (viel billiger in Jeddah) aus Deutschland
ist nicht erforderlich. Homöopathische Mittel sollten mitgebracht
werden.
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Krankenversicherungen
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Grundsätzlich
in Saudi Arabien nicht möglich - nur über evtl. bestehende
private Gruppenversicherungen z. B. einzelner Arbeitgeber möglich.
Für den Aufenthalt in S.A. sollte in Deutschland eine Private
Krankenversicherung abgeschlossen werden.
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Vorsichtsmaßnahmen
für Neuankömmlinge
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Die
klimatischen Belastungen, besonders bei erstem Eintreffen zum Zeitpunkt
des einheitlichen Versetzungstermins mit Außentemperaturen
von 50 Grad und mehr sind außergewöhnlich stark. Im Herbst
verstärken sich diese klimatischen Belastungen während
der dann vorhandenen hohen Luftfeuchtigkeit bei ebenfalls sehr hohen
Außentemperaturen. Verminderte physische Leistungsfähigkeit
und häufige Abgeschlagenheit sind allgemein feststellbar. Größere
körperliche Anstrengungen während dieser Zeit sind zu
vermeiden. Auf den Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts des Körpers
ist durch regelmäßiges Trinken (4 l Wasser täglich)
zu achten. Frauen sollten neben den klimatischen Beeinträchtigungen
auch die durch die ständig spürbare Diskriminierung bedingte
psychische Belastung (z.B. Tragen der Abaya in der Öffentlichkeit,
Fahrverbot) nicht unterschätzen.
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Behinderte
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Es
gibt wenig behindertengerechte Einrichtungen - jedoch kein deutscher
Maßstab.
Bei Shoppingmalls gibt es keine Auffahrten für Rollstühle.
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